Hyaluron und trockenes Auge

Die Hyaluronsäure wurde erst im Jahre 1934 von Meyer und Palmer im Glaskörper des Rinderauges entdeckt. Es handelt sich hierbei um ein lineares, lang kettiges Polymer, das aus einer Grundeinheit bestehend aus D-Glukuronsäure und N-Acetyl-D-Glukosamin aufgebaut ist.

 

Diese Grundeinheit kann sich bis zu 50000 mal wiederholen, sodass das Molekulargewicht der Hyaluronsäure weit mehr als 1 Million Dalton betragen kann. Anders als die Glykosamine des Hornhautstromas ist die Hyaluronsäure nicht an Proteine gebunden, darüber hinaus enthält sie auch keine Sulfatgruppen.

 

Die Hyaluronsäure vermag mehr Wasser zu binden als alle anderen natürlichen und synthetischen Glykosaminoglykane. Dies prädestiniert die Hyaluronsäure als ein effizientes Tränenersatzmittel.

 

 

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